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PRESSEMITTEILUNG:
22. März 2018
Westfalenpost vom 22.03.2018
Rückenwind aus dem Sauerland

„Was da in den vergangenen Monaten geschehen ist, hat mich empört“, sagt Peter Susel, langjähriges Vorstandsmitglied der Olper SPD, der an diesem Tag gemeinsam mit Olpes SPD-Chef Wolfgang Wigger und dem SPD-Kreisvorsitzenden Robert Kirchner-Quehl den Weg in die Redaktion gefunden hat, um den Vorstoß für Lange, aber auch gegen Andrea Nahles zu begründen. Und, so wird schnell deutlich, um sich einfach mal Luft zu machen: „Es kann doch nicht sein, dass sich der Parteivorsitzende Schulz vor die Presse stellt, seinen Rücktritt verkündet und quasi Andrea Nahles als seine Nachfolgerin präsentiert.“ Wolfgang Wigger sieht es genauso: „Ich hätte so etwas bei der SPD nicht für möglich gehalten.“
Mehrfache Rolle rückwärts Und das alles nach den unerträglichen Rolle-Rückwärts-Auftritten von Schulz, die ihresgleichen suchten: „Erst Ausschluss einer GroKo, dann die Kehrtwende, der definitive Ausschluss eines Ministeramtes unter Merkel, plötzlich der Wunsch, Außenminister zu werden und schließlich der Komplett-Rückzug“, schüttelt Wigger den Kopf. Deutlich wird an diesem Nachmittag, dass Andrea Nahles bei den Olper Genossen keine Freunde hat. Wigger: „Das ist der Prototyp einer Politikerin, die nur durch und in der Partei Karriere gemacht haben.“
Auf der einen Seite Nahles-Frust, auf der anderen dann plötzlich eine Gegenkandidatin, die bei den Olper Genossen Neugierde weckte. Susel: „Ich habe mich eingehend über Frau Lange informiert. Was ich recherchiert habe, hat mir gefallen.“ Es handle sich ganz offensichtlich um eine mutige Frau, die für die Grundwerte der SPD stehe und die in ihrer Laufbahn Biss und Durchsetzungsvermögen bewiesen habe: „Sie ist unbelastet, kommt nicht aus dem starren Partei-Apparat.“
Susel und Wigger waren schnell einig: Diese Frau sollte man unterstützen. Mit Erfolg: In der Ortsvereinsversammlung am Montag vor einer Woche kam es zum einstimmigen Beschluss von rund 35 Anwesenden, die Kandidatur Langes formell zu unterstützen.
Drei Ortsvereine nötig Den Hintergrund bestätigte gestern die Pressestelle der Bundes-SPD in Berlin: Wer für den Bundesvorsitz kandidieren will, benötigt die Zustimmung von mindestens drei SPDOrtsvereinen. Einer davon kommt jetzt aus Olpe.
Aber nicht nur aus der Kreisstadt kommt Rückenwind, auch SPD-Kreisvorsitzender Robert Kirchner-Quehl outete sich als Lange-Befürworter: „Für die Erneuerung der Partei müssen neue Köpfe her. Die jetzige Parteispitze hat zu wenig sozialdemokratisches Herz, und Andrea Nahles war und ist Teil dieses Apparates.“
Attendorns SPD-Vorsitzender Wolfgang Langenohl favorisierte auf Anfrage einen erneuten Mitgliederentscheid: „Das ist ein erfolgreiches und demokratisches Instrument.“
Dass es eine ernstzunehmende Gegenkandidatin gebe, bewertete er als sehr positiv.“
Für oder gegen Lange wollte sich sein Lennestädter Kollege Heinz Vollmer noch nicht positionieren, eines steht aber für ihn fest: „Andrea Nahles hat meine Unterstützung nicht.“
Peter Susel im Video unter: www.wp.de/susel
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